{"id":9813,"date":"2021-04-19T06:40:36","date_gmt":"2021-04-19T05:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/?p=9813"},"modified":"2023-09-03T12:05:51","modified_gmt":"2023-09-03T11:05:51","slug":"handysucht-bekaempfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/handysucht-bekaempfen\/","title":{"rendered":"5 Wege, um deine Handysucht zu bek\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein kleines Experiment: Halte mal ganz kurz Inne und schau\u2019 dich drau\u00dfen um.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viele Leute schauen auf ihr Handydisplay, w\u00e4hrend sie eigentlich mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt sein sollten? Heutzutage ist es nicht \u00fcberraschend, die Mehrheit der Menschen mit vorn\u00fcbergebeugten K\u00f6pfen zu sehen. Aber was doch noch \u00fcberraschend ist: Das Smartphone hat sich von etwas, das es eine sehr lange Zeit gar nicht gab, in eine Sache verwandelt, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist \u2013 und das alles innerhalb von weniger als 10 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Q:<\/em><\/strong><em> Wie viel Zeit verbringen wir t\u00e4glich mit unseren Handys?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>A:<\/em><\/strong><em> Im Jahr 2019 verbrachten wir, laut App Annie, der Daten- und Analyseplattform f\u00fcr den Mobilmarkt, ganze 3,7 Stunden pro Tag am Smartphone. Tendenz steigend, besonders was das letzte Corona-Jahr angeht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Und hier ist die Krux: Der Handykonsum tr\u00e4gt dazu bei, dass wir uns<em> weniger <\/em><a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/tipps-gluecklich-sein\/\">gl\u00fccklich<\/a> f\u00fchlen (aber wahrscheinlich wusstest du das l\u00e4ngst).<\/p>\n\n\n\n<p>In einem <a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/gruende-handysucht\/\">ersten Artikel<\/a> haben wir die psychologischen Gr\u00fcnde dahinter erforscht, warum Handys zu einem so wichtigen Teil unseres t\u00e4glichen Lebens geworden sind. Die Haupt-Message des Posts: Das andauernde Checken deines Handys hat sich aufgrund unseres Bed\u00fcrfnisses nach sozialen Bindungen und eines klitzekleinen Molek\u00fcls namens Dopamin in unseren Gehirnen eingebrannt. Und zwar als Gewohnheit.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend eine gesunde Dosis Handy-Time dazu beitragen kann, dass du mit anderen in Kontakt bleibst und informiert bist (man will ja nicht die neuesten Lockdown bzw. Ausgangssperre-Regeln verpassen), kann der dauernde Griff zum Smartphone deine <a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/produktiver-werden\/\">Produktivit\u00e4t<\/a>, Aufmerksamkeit und sogar deine Beziehungen zu anderen negativ beeinflussen. Doch mehr dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hei\u00dft das also, es ist bereits alles verloren? Noch nicht ganz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da wir mittlerweile die psychologischen Gr\u00fcnde unserer Smartphonesucht verstehen, k\u00f6nnen wir uns daran machen, eine passende L\u00f6sung zu finden. Alles, was wir brauchen, sind ein paar Hacks (und eine Prise Psychologie-Wissen). Dann schaffen wir es auch, die n\u00f6tige Distanz zwischen uns und unseren Handys herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Finde hier raus, wie du die Kontrolle \u00fcber dein Leben wiedererlangst (<em>tadadadam<\/em>):<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>1. Verstecke dein Handy (oder leg\u2019 es wenigstens weit weg)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2400\" height=\"1256\" src=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern.png\" alt=\"Handy Gewohnheiten \u00e4ndern\" class=\"wp-image-8324\" srcset=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern.png 2400w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern-300x157.png 300w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern-768x402.png 768w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern-1536x804.png 1536w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern-2048x1072.png 2048w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Gewohnheiten-a\u0308ndern-400x209.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dein Handy zu checken, ist eine <a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/tipps-gewohnheiten-aendern\/\">Gewohnheit<\/a>. Und wie alle Gewohnheiten besteht auch diese aus drei Haupt-Komponenten \u2013 und zwar den folgenden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Ausl\u00f6ser<\/strong>: dem Gef\u00fchl, der Zeit oder der Location, die deine Gewohnheit triggert<\/li><li><strong>Routine<\/strong>: der Gewohnheit selbst<\/li><li><strong>Belohnung<\/strong>: dem Bed\u00fcrfnis, das die Gewohnheit befriedigt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Also, was ist der <em>Ausl\u00f6ser<\/em>, der dich dazu bringt, einen Blick auf dein Smartphone zu werfen? Genau \u2013 die reine Anwesenheit des kleinen Ger\u00e4ts.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du dein <a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/hausrat\/einfach-erklaert\/handyversicherung\/\">Handy<\/a> siehst, sehnt sich dein Gehirn nach dem berauschenden Dopaminboost, der damit einhergeht, und sendet deinem K\u00f6rper das Signal, aufs Handy zu schauen. Oder andersrum: Wenn dein Gehirn die Anwesenheit deines Handys nicht wahrnimmst, sp\u00fcrst du auch keinen Drang nach Dopamin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz nach dem Oldschool-Motto: Aus dem Augen, aus dem Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Um deine Handysucht zu bek\u00e4mpfen, bestimme einen Aufenthaltsort f\u00fcr dein Handy, an dem du es weder sehen, noch \u2018sp\u00fcren\u2019 kannst (damit ist also deine Hosentasche raus). Lass\u2019 das Smartphone im Rucksack wenn du an der Arbeit bist, auf deinem Wohnzimmertisch w\u00e4hrend du dich im Schlafzimmer aufh\u00e4ltst, oder in deiner Tasche, w\u00e4hrend du dich mit Freunden triffst. Die Resultate werden nicht lange auf sich warten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Bonus? Du sparst sogar Energie, wenn du dein Handy aus deiner direkten Umgebung verbannst. Warum das so ist? Wenn sich dein Handy in deinem Sichtfeld befindet, musst du dein Gehirn davon abhalten, der Dopaminsucht nachzugeben. Und wie du es bestimmt aus eigener Erfahrung kennst, ist Willenskraft eine begrenzte Ressource \u2013 umso mehr du davon aufwenden musst, umso weniger hast du sp\u00e4ter. Macht Sinn.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>2. Schalte deine Benachrichtigungen &amp; Push-Mitteilungen aus<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Okay \u2013 lass uns hier mal realistisch bleiben. Nat\u00fcrlich ist es nicht praktisch anzunehmen, dass du in der Lage bist, dein Handy <em>immer <\/em>aus deiner Sichtweite zu verbannen. Also nun zu deinen (teilweise gerechtfertigten) Entschuldigungen: Mein:e Chef:in versucht eventuell mich zu erreichen, meine Mum k\u00f6nnte anrufen, mein:e beste:r Freund:in braucht ein offenes Ohr. Alles nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise gibt es noch eine M\u00f6glichkeit, den Drang, das Handy zu checken, zu verringern \u2013 auch dann, wenn es sich in deinem Blickfeld befindet oder du triftige Gr\u00fcnde h\u00e4ttest, es zu nutzen. Lass\u2019 uns nochmal zu den <em>Reizen<\/em> zur\u00fcckkehren, die Gewohnheiten triggern. Abgesehen von der reinen Anwesenheit deines Smartphones, stellen Benachrichtigungen einen weiterer h\u00e4ufigen Trigger dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir das verhei\u00dfungsvolle \u2018Ping\u2019 h\u00f6ren, oder das gr\u00fcne WhatsApp-Nachrichtenfeld aufploppen sehen, sendet dieses das Signal, dass gleich etwas kommt, was unser Bed\u00fcrfnis nach sozialen Kontakten befriedigt. Und das ist das Stichwort, unsere Augen zum Screen wandern zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich hat eine k\u00fcrzliche Studie herausgefunden, dass unser Gehirn jedes Mal Dopamin freisetzt, sobald wir eine Benachrichtigung auf unserem Handy erhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"628\" src=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dopamine.png\" alt=\"Lemonade Tipps Handysucht bek\u00e4mpfen\" class=\"wp-image-9829\" srcset=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dopamine.png 1200w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dopamine-300x157.png 300w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dopamine-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dopamine-768x402.png 768w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dopamine-400x209.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Trick ist, diese Verlockung komplett zu eliminieren: n\u00e4mlich, indem du deine Benachrichtigungen und Push-Nachrichten abschaltest. Easy.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass\u2019 dein Handy dich nicht jedes Mal in seinen Bann ziehen und von allem um dich herum ablenken, sobald du ein Update einer Nachrichtenseite erh\u00e4ltst, oder jemand dein neustes Instagram-Foto geliked hat. Indem du die Benachrichtigungen abschaltest, liegt es wieder in deiner Hand, wann du einen Blick auf dein Handy werfen m\u00f6chtest und wann nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Beste an diesem Hack? Er erinnert dich daran, dass sogut wie keine der Mitteilungen tats\u00e4chlich dringend ist \u2013 das Bed\u00fcrfnis, dein Handy zu checken wird ganz allein vom Dopamin hervorgerufen, und zwar wenn sich dein Gehirn langweilt. Dieses Wissen allein, hilft dir schon dabei, mit deinem Mobile auf Abstand zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dir das zu be\u00e4ngstigend klingt (verstehen wir total!) \u2013 lass\u2019 deine Anrufbenachrichtigungen eingeschaltet. Ein Schritt nach dem anderen. Wenn du jedoch direkt aufs Ganze gehen m\u00f6chtest, dann ist der Flugmodus die beste Wahl. Just saying.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>3. Priorisiere (wenn m\u00f6glich) pers\u00f6nliche, nicht-digitale Kontakte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Nun, da wir die Ausl\u00f6ser, die unserem Smartphone-Konsum vorausgehen, in Angriff genommen haben, lass\u2019 uns eine andere Komponente unserer Gewohnheit angehen: die Belohnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Belohnung gibt uns die Handynutzung eigentlich? Studien haben herausgefunden, dass die Handyfunktionen, die am abh\u00e4ngigsten machen, alle dasselbe Bed\u00fcrfnis ansprechen: uns mit anderen verbunden zu f\u00fchlen. Also, wenn wir unser Handy aufmachen, zielen wir es (in den meisten F\u00e4llen) auf die Belohnung des sozialen Kontaktes ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ironischerweise haben unsere Handys uns jedoch zu weitaus weniger sozialen Wesen gemacht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Artikel von 2016 mit dem Titel \u2018Is Staying In the New Going Out?\u2019 hat Molly Young von der New York Times aufgezeigt, dass wir mittlerweile viel weniger Gr\u00fcnde haben, unser Zuhause zu verlassen und mit anderen zu interagieren. Denn so viel von dem, was wir brauchen, ist direkt dort schon f\u00fcr uns verf\u00fcgbar. Jedoch hat das letzte Corona-Jahr viele von uns wom\u00f6glich eines Besseren belehrt. Denn es hat gezeigt, dass uns Handydisplays und Computerbildschirme m\u00fcde machen (#Digital-Fatigue) und dass digitale Kommunikation die echte nie komplett ersetzen kann. Auf jeden Fall wird es spannend zu sehen, wie und ob sich unser Verhalten post-corona \u2013 wann immer das sein wird \u2013 ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings wandert der Blick trotz Anwesenheit anderer \u2018in real life\u2019 ganz oft zum Smartphone. Sp\u00e4testens wenn der:die andere kurz den Raum verl\u00e4sst, um aufs Klo zu gehen. Es folgt der gezielte Griff zum Smartphone.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die pure Anwesenheit des Ger\u00e4ts verringert Studien zufolge das Gef\u00fchl der Verbundenheit mit anderen, was zu einem unausweichlichen Resultat f\u00fchrt: Im Zeitalter der unbegrenzten Kommunikationsm\u00f6glichkeiten f\u00fchlen wir uns einsamer und weniger sozial mit anderen vernetzt als je zuvor.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"628\" src=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/now-and-then.png\" alt=\"Handygewohnheiten \u00e4ndern\" class=\"wp-image-9831\" srcset=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/now-and-then.png 1200w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/now-and-then-300x157.png 300w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/now-and-then-1024x536.png 1024w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/now-and-then-768x402.png 768w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/now-and-then-400x209.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Sache ist die, wenn du nun Zeit mit Freund:innen verbringst (momentan noch mit Abstand und Maske!), dann stell sicher, dass du dein Handy weglegst. Au\u00dferdem k\u00f6nnen auch schon kleine Alltags-Hacks dabei helfen, dein Verlangen nach sozialen Kontakten zu stillen: Versuch\u2019s mal mit FaceTime oder WhatsApp Calls anstatt einfach immer regul\u00e4re WhatsApp-Nachrichten zu verschicken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Also, reduziere die Verlockung, dauernd dein Handy zu checken und bem\u00fche dich extra darum, bedeutungsvollere Beziehungen mit den Menschen zu pflegen, denen du wichtig bist\/ die dir wichtig sind. Versuche deinen besten Freund:innen <a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/bedeutungsvolle-gespraeche-fuehren\/\">tiefsinnige Fragen<\/a> zu stellen, also Themen anzuschneiden, die eure ungeteilte Aufmerksamkeit verlangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald du das Gef\u00fchl hast, dass du bedeutungsvolle Interaktion mit anderen hast, sp\u00fcrst du weniger den Drang danach, dein Handy f\u00fcr soziale Kontakte zu nutzen, und schaffst es folglich dich etwas davon zu l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Schaff\u2019 Rituale, die nichts mit Gewohnheiten zu tun haben<\/h3>\n\n\n\n<p>Die finale Komponente aller Gewohnheiten ist die <em>Routine<\/em>, oder die Gewohnheit selbst. Umso \u00f6fters du eine Gewohnheit durchf\u00fchrst, umso mehr brennt sie sich in dein neuronales Netzwerk ein. Also liegt einer der Schl\u00fcssel, die Gewohnheit zu brechen, darin, \u201egewohnheitsfreie\u201d Zonen zu schaffen. Als Regel gilt, dass du deine Gewohnheit nicht durchf\u00fchren darfst, wenn du dich in der jeweiligen Zone befindest.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber da es unrealistisch w\u00e4re, ganze R\u00e4ume von der Handynutzung auszuklammern (nach dem Motto: \u201eIch werde mein Handy nie im Schlafzimmer benutzen.\u201d), schlagen wir vor, dass du eine bestimmte Tageszeit, oder eine Kombi aus Raum und Zeit von der Smartphonenutzung ausschlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die 30-Minuten Regel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die erste halbe Stunde deines Tages ist entscheidend: Sie legt die Stimmung f\u00fcr deinen Morgen, und den Rest des Tages fest. Also, bem\u00fch\u2019 dich, dein Gehirn nicht schon direkt nachdem du eine Augen aufschl\u00e4gst, auf Dopamin zu trimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kauf\u2019 dir stattdessen einen echten Wecker, den du auf deinen Nachtisch stellst (auf den Platz, den normalerweise dein Handy einnimmt) und ziehe dein Handyladeger\u00e4t aus der benachbarten Steckdose.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, nachdem du dich aus dem Bett gek\u00e4mpft hast, bist du in den ersten Momenten des neuen Tages weniger versucht, direkt deine Social-Media-Kan\u00e4le zu checken. Und dieser Effekt wird wahrscheinlich den Tag \u00fcber anhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digital-Detox w\u00e4hrend deiner produktivsten Stunden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit ist es, bestimmte Stunden deines Tages handyfrei zu machen. Wir schlagen vor, die Stunden zwischen 9.00 und 11.00 Uhr morgens f\u00fcr den Digital Detox zu nutzen. Warum? Laut den Produktivit\u00e4tstipps von Dan Arieli, einem Professor f\u00fcr Psychologie und Verhaltens\u00f6konomik, sind dies die besten zwei Stunden des Tages, um Dinge zu erledigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Also, lass\u2019 dein Handy lieber in der Tasche, wenn du dich an deinen Schreibtisch Zuhause (hallo Homeoffice!) oder im B\u00fcro schwingst, und ganz konzentriert mit der Arbeit beginnst. Das Coole: Dieser Tipp stellt wie gesagt nicht nur eine M\u00f6glichkeit dar, dich von deinem Handy abzukoppeln, sondern auch, deine Produktivit\u00e4t zu boosten. Und mal ganz ehrlich \u2013 das ein oder andere Erfolgserlebnis w\u00e4hrend der Pandemie tut uns allen gut!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Image-1024x512.png\" alt=\"Tipps Handysucht bek\u00e4mpfen\" class=\"wp-image-7822\" srcset=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Image-1024x512.png 1024w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Image-300x150.png 300w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Image-768x384.png 768w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Image-1536x768.png 1536w, https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Image.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>5. Setz\u2019 dir konkrete Ziele<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Tipps klingen super in der Theorie, aber in der Realit\u00e4t ist es so, dass Menschen Gewohnheitstiere sind. Ohne dass wir einen Grund oder ein konkretes Ziel vor Augen haben, ist es f\u00fcr uns extrem schwer, den inneren Schweinehund zu \u00fcberwinden und Motivation f\u00fcr eine echte Ver\u00e4nderung aufzubringen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Noch bevor du versuchst, deine Smartphone-Gewohnheiten zu tackeln, check\u2019 ganz genau, wie viel Zeit du \u00fcberhaupt am Handy verbringst, und um wie viel du diese reduzieren m\u00f6chtest. Denk\u2019 daran, die meisten Sachen, die du von 100 auf 0 reduzierst, klappen am Ende nicht. Solltest du dich dazu entschlie\u00dfen, die Zeit, die du und dein Handybildschirm miteinander verbringt, innerhalb der n\u00e4chsten paar Monate, um einfache 10 Prozent zu cutten, macht das schon einen riesigen Unterschied. Es gibt dir Space, dich wieder den wahren Beziehungen zu widmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Also auch wenn sich das etwas ironisch anh\u00f6rt, lade eine App runter, die deine Handynutzung\/ Bildschirmzeit trackt, so wie Screen Time (iOs) oder StayFree (Android). Mit diesen bekommst du ein Gef\u00fchl daf\u00fcr, wie viel Zeit du wirklich am Smartphone verbringst, in welche Apps du am meisten Zeit investierst, und zu welchen unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten, du deine Messages checkst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hilft dir nicht nur dabei, deine Fortschritte zu tracken, sondern gibt dir m\u00f6glicherweise auch den finalen Push, um endlich eine ges\u00fcndere Beziehung zu deinem Smartphone (und den Menschen um dich herum) aufzubauen. Warum, fragst du dich. M\u00f6glicherweise realisierst du, dass du dein Handy viel mehr nutzt, als du vorher angenommen hast \u2013 und der Schock dar\u00fcber r\u00fcttelt dich zus\u00e4tzlich wach.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Damit der Handy-Detox noch besser klappt, schnapp\u2019 dir eine:n Freund:in mit demselben Ziel und startet den Prozess gemeinsam.<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Studien zufolge erh\u00f6hen sich deine Chancen, dein Ziel zu erreichen, wenn du es \u00f6ffentlich machst \u2013 also dich offen dazu verpflichtest. Erz\u00e4hl deinem:deiner besten Freund:in wie viel Zeit du pro Tag mit dem Handy einplanst, und motiviere ihn:sie, dasselbe zu tun. Und schon ganz bald wirst du merken, dass du auf dem richtigen Weg bist \u2013 und weniger das Verlangen hast, alle 3 Sekunden auf den Bildschirm zu starren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zeit, den (digitalen) Stecker zu ziehen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wir sind am Ende angelangt. Wenn du diesen f\u00fcnf wissenschaftlich belegten Schritten folgst, sollte es f\u00fcr dich ein Kinderspiel sein, deine Handysucht einzugrenzen und eine bessere Balance zwischen dem digitalen und dem wirklichen Leben zu finden. Keine Sorge, manchmal sind kleine R\u00fcckf\u00e4lle nat\u00fcrlich erlaubt. Wichtig ist, sich erstmal in einem ersten Schritt aufzuraffen und sich der Thematik bewusst zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Lies gerne in der Zwischenzeit in unseren <a href=\"https:\/\/www.lemonade.com\/de\/blog\/gruende-handysucht\/\">Artikel<\/a> rein, der den Wurzeln der Handysucht auf den Grund geht. Das Zauberwort lautet: Evolutionstheorie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geh\u00f6rst auch du zu denjenigen, deren Blick alle paar Minuten verstohlen zum Handydisplay wandert? Du bist nicht allein. Lerne hier, was du dagegen tun kannst.<\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":9832,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[46],"tags":[],"class_list":{"0":"post-9813","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-life-hacks","8":"post-hentry"},"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>5 Wege, um deine Handysucht zu bek\u00e4mpfen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Geh\u00f6rst auch du zu denjenigen, deren Blick alle paar Minuten verstohlen zum Handydisplay wandert? Du bist nicht allein. 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