Glasversicherung

Die Glasversicherung sichert Glasbruchschäden an deinem Wohngebäude, in deiner Wohnung und an deinem Mobiliar ab und kann in manchen Fällen als Zusatz in den Versicherungsvertrag deiner Hausratversicherung aufgenommen werden.

Die Glasversicherung – ein Intro

Auch wenn Scherben im Allgemeinen Glück bringen, muss man das Ganze ja nicht überstrapazieren. Mit einer Glasversicherung deckst du Glasbruchschäden ab, die am Wohngebäude, deinen Sachen oder der Wohnung selbst entstehen. Du hast bereits eine Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung? Klopf’ dir selber auf die Schulter – formidabel! Dann check’ am besten zuerst deine Policen, denn manchmal sind Glasschäden unter bestimmten Voraussetzungen bei diesen Versicherungen bereits mit abgedeckt.

Dazu können Folgende zählen:

  • Beschädigung durch Leitungswasser
  • Einbruchdiebstahl
  • Blitzeinschlag
  • Brand (inkl. Explosion und Implosion)
  • Sturm- und Hagelschäden
  • Vandalismus

Sollte Glas in deiner Wohnung allerdings aufgrund eines von dir oder deinen Mitversicherten verursachten Missgeschicks zu Bruch gehen, kommt die Hausratversicherung nicht für die Kosten auf.

Schauen wir uns das an einem Beispiel direkt mal genauer an.

Du hast das Basketballspielen für dich entdeckt und bevor es zum Körbe werfen nach draußen geht, wärmst du dich mit deinem:deiner Freund:in in der Wohnung schon mal ein bisschen auf. Es kommt, wie es kommen muss: Du wirfst daneben und der Ball schmettert direkt durch dein Küchenfenster. Da das Fenster fest mit dem Gebäude verbaut ist und nicht zu deinem persönlichen Hab und Gut zählt, kommt die Hausratversicherung nicht für diesen Schaden auf. Good to know: Wirf am besten mal einen Blick in deine Privathaftpflichtversicherung. Es kann nämlich sein, dass diese den Schaden abdeckt – du hast die Scheibe ja nicht absichtlich zerbrochen.

Soweit so gut. Doch ab wann ist es sinnvoll, eine extra Glasversicherung abzuschließen und was genau deckt sie ab? Im nächsten Teil findest du die Antwort.

Wann ist eine Glasversicherung sinnvoll?

Eine Glasversicherung ist besonders dann wichtig, wenn in deiner (Eigentums-)Wohnung viel Glas verbaut wurde oder du viel Mobiliar (aka Möbel und zusätzlich Einrichtungsgegenstände) aus Glas dein Eigen nennst.

Die schlechten Nachrichten zuerst: Nicht all deine gläsernen Habseligkeiten werden von der Glasversicherung abgedeckt.

So fallen diese Dinge beispielsweise nicht unter deren Schutz:

  • Brillen
  • Handyglasschäden
  • „Hohlgläser”, wie zum Beispiel Vasen
  • Geschirr
  • Beleuchtung
  • Elektronik mit Glaselementen, zum Beispiel Fernseher
  • Photovoltaikanlagen (können jedoch über die Wohngebäudeversicherung abgesichert werden)

Außerdem werden nur Gegenstände ersetzt, die komplett zu Bruch gehen. Schrammen, Kratzer oder Absplitterungen werden von deiner Glasversicherung nicht abgedeckt.

Und nun zu den Good News: den abgesicherten Gegenständen.

Allgemein wird bei der Glasversicherung zwischen Mobiliarverglasung und Gebäudeverglasung unterschieden.

Mobiliarverglasung

Wie der Name schon verrät, werden hier Schäden abgedeckt, die an den Glasflächen deines Mobiliars entstehen.

Zum Beispiel:

  • Vitrinen
  • Spiegel
  • Schränke
  • Glastische
  • Duschkabinen
  • Cerankochfelder
  • Glasscheiben von Terrarien oder Aquarien

Gebäudeverglasung

Zur Gebäudeverglasung zählen alle Glasflächen, die in deiner Wohnung bzw. deinem Haus verbaut wurden.

Zum Beispiel:

  • Glas- aber auch Kunststoffscheiben (Fenster, Balkone, Türen, Wintergärten)
  • Glasbausteine
  • Lichtkuppeln
  • künstlerisch gestaltete Glasarbeiten

Zusätzliche Kosten

Darüber hinaus übernimmt deine Glasbruchversicherung noch weitere Kosten, die zum Beispiel mit den Aufräumarbeiten von zerbrochenen Scheiben zusammenhängen. 

Dazu zählen:

  • Notverglasung (beschädigte Glasflächen wie Fenster werden provisorisch abgedichtet bis sie komplett ersetzt werden können)
  • Entsorgung von beschädigten versicherten Sachen
  • Kran- oder Gerüstkosten
  • Kosten für Lieferung und Montage
  • Neuer Anstrich oder die Beseitigung von Schäden an Mauerwerk oder Rahmen

Wie du siehst, wird von deiner Glasversicherung allerhand übernommen. Doch wie bestimmt man bei so einem vielfältigem Leistungsumfang die passende Versicherungssumme? Check’ dazu gleich den nächsten Teil.

Die Deckungssumme bestimmen

Die Versicherungs- oder Deckungssumme (der Betrag, der bei einer Selbstbeteiligung von Null im Schadensfall im vollen Umfang von deinem Versicherer übernommen wird) kann bei der Glasversicherung auf zwei Arten ermittelt werden.

Möglichkeit 1: Pauschale Deckung

Bei dieser Variante berechnet man die Versicherungssumme auf Grundlage der Wohnfläche in m² und legt so eine Pauschale fest. Wichtig: Check’, ob die Versicherungssumme auch wirklich dem Schaden entspricht, der bei dir maximal entstehen könnte.

Möglichkeit 2: Individuelle Deckung

Alternativ kannst du eine Glasbruchversicherung auch für einzelne Dinge abschließen, zum Beispiel nur für deinen Wintergarten. In diesem Fall wird auch nur dieser zur Berechnung der Versicherungssumme verwendet.

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