Es ist das Jahr 1981 — der erste tragbare Computer (aka Laptop, was soviel wie Schoßrechner bedeutet), mit dem schicken Namen Osborne 1 ist auf den Markt gekommen und verzaubert für knapp 1.800 US Dollar mit neuer unbekannter Flexibilität — zwei Jahre später war der Osborne 1 für fast 6.000 DM in Deutschland zu haben. Nun ja, verzaubert hat er diejenigen, die es schafften, das Gewicht eines ausgewachsenen Beagles (11 kg!), mit sich herumzutragen. 

38 Jahre später hat sich der 11 Kilo Laptop, den sich nur Wenige leisten konnten und wollten, in einen Alltagsgegenstand gewandelt und hält laut dem Statistischen Bundesamt mit Notebook und Tablet bei 84% der Haushalte Einzug. Über die letzten Jahre hat sich in Bezug auf Laptops viel verändert — unsere „Weapon of Choice” ist klein, handlich und kann mühelos überall mitgenommen werden. Ins Lieblingscafé um die Ecke? Na Logo. In die Bib, um in einer Hausarbeit über Kant zu philosophieren? Kein Ding. Die leichtesten Laptops der Welt bringen heute weniger als ein Kilo auf die Waage. 

Dass wir unsern geliebten Laptop überall mit hinnehmen können, bedeutet auch, dass sich Langfingern mehr  Möglichkeiten bieten, ihn zu stehlen. Doch Laptopdiebstahl passiert ja immer nur den anderen, oder? Vielleicht doch nicht ganz. Laut der Forschungsfirma Garnter wird alle 53 Sekunden ein Laptop gestohlen… Say what?!

Laptopdiebstahl

Mal ganz zu schweigen von den verlorenen Daten, die du ja hoffentlich alle in der Cloud gespeichert hast —  wer ersetzt dir, wenn es hart auf hart kommt, den Schaden? Deckt womöglich die Hersteller-Garantie Laptopdiebstahl ab? Und wie sieht es mit anderen Laptopschäden aus, wie beispielsweise Überspannungs- oder Wasserschäden? 

Wir liefern dir Antworten auf die brennendsten Fragen rund um das Thema Laptopversicherung und tauchen tiefer in folgende Themen ein:

1. Ist mein Laptop über die Hausrat versichert?

2. Was deckt die Hersteller-Garantie ab und was diese Gewährleistung?

3. Wer haftet für einen kaputten Firmenlaptop?

4. Lohnt sich eine Laptopversicherung?

Ist mein Laptop über die Hausrat versichert? 

Die Hausratversicherung schützt deinen Laptop mitsamt deiner anderen Sachen, die sich normalerweise in deinem Zuhause befinden. Und zwar beispielsweise gegen Schäden durch Leitungswasser oder Feuer. 

Das bedeutet, dass du abgedeckt bist, sollte jemand in deine Bude einbrechen und deinen wertvollen Laptop mitnehmen, um ihn später zu verticken. Oder, wenn ein Wohnungsbrand deine Sachen, inklusive deines Laptops, zerstört (was hoffentlich nie passieren wird!).

Hier eine Übersicht, damit du auf einen Blick checken kannst, welche Schäden sonst noch unter der Hausratversicherung abgedeckt sind:

Laptop versichern

Versicherung Laptop

Zwar werden Fälle von Einbruchdiebstahl und Raub von der Hausratversicherung gedeckt, doch sollte dir jemand deinen Laptop von irgendwo anders entwenden, wie beispielsweise aus der Unibib, übernimmt die Hausratversicherung den Schaden in der Regel nicht. Weiter unten stellen wir jedoch eine Variante vor, wie du deinen Laptop im Nullkommanix auch gegen Diebstahl außerhalb deiner vier Wände versichern kannst. Keine Geduld, das sofort auszuchecken? Dann  spring hier direkt zum relevanten Teil des Artikels.

Gut zu wissen: Sollte dir aus Versehen ein Fauxpas passieren — du trittst zum Beispiel auf den Laptop deines WG-Kollegen und das Display bricht — dann übernimmt das in der Regel deine Privathaftpflichtversicherung, falls du eine hast. Diese deckt jedoch keine Schäden ab, die du deinem eigenen Laptop, ob nun aus Ungeschicklichkeit oder absichtlich, selbst zufügst. Also, solltest du deinen Milchkaffee umschütten und er sickert gemächlich in deine MacBook Tastatur, ist das nicht versichert. Genauso wenig, wie wenn du deinen Laptop fallen lässt. Der entstandene Schaden wird weder von der Hausrat- noch Haftpflichtversicherung gedeckt.

Garantie & Gewährleistung bei Laptopschäden

Bestimmt kommt dein neuer Laptop mit einer Art Garantie, um Fälle wie kaputte Keyboards, Festplattenausfälle oder andere „Produktfails“ für eine gewisse Zeit nach dem Kauf abzudecken. Nicht zu verwechseln mit der Garantie, ist die Gewährleistung, was gerne vermischt wird.

Wie genau funktioniert das mit der Garantie?

Erstmal wird generell zwischen Garantie und Gewährleistung unterschieden — klingt total ähnlich, ist es aber nicht, da einmal der Händler gesetzlich für Mängel haftet, und einmal der Hersteller, der freiwillig eine Garantie für das Produkt gibt (nicht alle tun das). 

  • 24-monatige Gewährleistung: Dein neues MacBook Pro ist nagelneu und du hast gutes Recht zu erwarten, dass es beispielsweise komplett kratzerlos geliefert wird und fehlerfrei funktioniert. Kommt es nun innerhalb der ersten zwei Jahre zu einem Defekt, wie beispielsweise einer kaputten Grafikkarte, kannst du das reklamieren. Jedoch musst du beweisen, dass der Defekt bereits beim Kauf vorlag. In den ersten sechs Monaten hast du gute Karten, denn in diesem Zeitraum muss der Händler beweisen, dass der Laptop fehlerfrei funktioniert hat. Nach den sechs Monaten dreht sich der Spieß um und du musst beweisen, dass dieser bereits beim Kauf einen Mangel aufwies. Brummt dein Kopf bereits? Unserer schon, aber weiter geht’s (duh).
  • Garantie: Wie bereits erwähnt, bieten die meisten Hersteller gratis oder gegen ein Entgelt eine freiwillige Garantie (ein Beispiel wäre AppleCare). Was genau nun in der Garantie steht, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. In den ersten sechs Monaten lohnt es sich sowieso, sich an den Händler zu wenden und die Gewährleistung geltend zu machen. Aber überfliege am besten beim Kauf kurz die Garantiebedingungen, auch wenn’s noch so nervig ist…

Wer haftet für einen kaputten Firmenlaptop?

Diese Frage ist etwas knifflig und nicht ganz eindeutig zu beantworten. Wenn dein Arbeitgeber verlangt, dass du mobil arbeitest und dir aus diesem Grund ein Firmennotebook gegeben hat, springt in der Regel bei Schäden am Gerät deren Versicherung ein.

Doch es gibt Ausnahmen — bestimmt erinnerst du dich noch an die Szene aus der Serie „Friends”, in der Chandler zusammen mit einem Kollegen das eigene Büro in Schutt und Asche legt (wenn nicht, ist das unser Tipp für chillige Sonntagnachmittage). Wenn dir also sowas passiert oder ähnlich, dann gibt’s an dieser Stelle nur eins zu sagen: Shit happens — selbst hervorgerufene Schäden am Equipment musst du immer selbst tragen. Dasselbe gilt für manche Fälle von grober Fahrlässigkeit. Sollte also ein Malheur passieren, während du kurz frische Luft schnappst und deinen Firmenlaptop offen auf dem Tisch im Café zurückgelassen hast, musst du vielleicht selbst für den Schaden aufkommen. 

Jetzt stellst du dir bestimmt die Frage, ob dir für manche Schäden am Arbeitslaptop deine eigene Hausratversicherung den Rücken freihält. Also besonders in den Fällen, bei denen dein Arbeitgeber raus ist und nicht für den Schaden aufkommt. Die Antwort ist: Wenn es sich um ein Gerät handelt, dass du überwiegend zur Arbeit nutzt, springt selbst die Hausrat normalerweise nicht ein. Schäden, die durch andere Versicherungsarten, so wie in diesem Fall die berufsbezogene Versicherung, abgedeckt sind, fallen nicht unter die Hausratversicherung. Somit sind Schäden an deinen Arbeitsutensilien wie deinem Arbeitslaptop grundsätzlich nicht gedeckt. 

Bleibt noch die Frage, wie’s aussieht, wenn du selbstständig bist, und deinen privaten Laptop 50/50 für Beruf und für deinen Job nutzt. In diesem Fall springt die Hausratversicherung in der Regel erst ein, wenn es zu einem der oben aufgelisteten Fälle, wie beispielsweise Wasserschäden oder Einbruchdiebstahl, kommt.

Laptop versicherung

Lohnt sich eine Laptopversicherung?

Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, holen wir uns eine Expertenmeinung ein — Chip hat vor einiger Zeit das Thema genauer unter die Lupe genommen und kam zum Schluss, dass sich eine spezielle Laptopversicherung eigentlich nur bei sehr teuren Geräten lohnt. Als Gründe zählen sie auf, dass viele Schäden von der Hausratversicherung abgedeckt werden und dass eine spezielle Laptopversicherung mit bis zu 15 Euro im Monat ganz schön auf deinen Geldbeutel schlagen kann. Also, wie versicherst du dich total bequem, am besten nur mit ein paar Fingertips gegen (Laptop-)Diebstahl ohne gleichzeitig dein Sparschwein knacken zu müssen? Das erfährst du hier:

Rundum-Diebstahlschutz für deinen Laptop

Mit Lemonade, der digitalen Versicherung fürs 21. Jahrhundert, kannst du dir im Nullkommanix mithilfe des charmanten AI Bots Maya eine komplett deinen Bedürfnissen angepasste Hausrat und Privathaftpflichtversicherung erstellen. 

Die Hausratversicherung von Lemonade schützt alle deine Sachen, die sich normalerweise in deinem Zuhause befinden, vor Sachschäden oder vor dem Abhandenkommen. Und zwar durch Feuer, Rauch, Explosion, Einbruch, Raub, Vandalismus, Sturm, Hagel sowie Wasserschäden durch Rohrbruch oder undichte Geräte. 

Um alle deine Sachen, inklusive deines geliebten Laptops, dem teuren Smartphone und jeglicher anderer Elektronik zusätzlich gegen Diebstahl zu versichern, kannst du die Lemonade Superpower Deckung aktivieren und ganz einfach das Anti-Diebstahl Paket zu deiner Hausratversicherung hinzufügen. Das Add-On bietet weltweiten Diebstahlschutz und hält dir sogar den Rücken frei, wenn dich das Fernweh packt und du bis zu drei Monate durch die Welt tingelst. Und kommt’s mal zum Schadenfall und jemand lässt deinen Laptop mitgehen, wickelt Lemonade diesen im Nullkommanix ab und erstattet dir, nach Bestätigung des Anspruchs, den Neuwert des Geräts —  also das, was dein Laptop kosten würde, wenn du ihn jetzt nochmal im Laden kaufen würdest.

Möchtest du dich zudem gegen gewisse Naturereignisse schützen (hallo Klimaerwärmung), kannst du das Lemonade Extremwetter Paket dazubuchen. Mit diesem ist dein Laptop gegen Blitzeinschläge (einschließlich Überspannung durch Blitzschlag), Überschwemmungen, witterungsbedingten Rückstau, Erdbeben, Erdsenkungen, Erdrutsche, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbrüche geschützt.

Lust mehr darüber nachzulesen, was genau versichert ist? Wirf eine Blick in die Lemonade Police 2.0, eine radikal vereinfachte und modernisierte Versicherungspolice, in der Lemonade in einfachen Worten darlegt, was genau abgesichert ist. 

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